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Ausländerbeirat: Rechtspopulismus ist sichtbarer geworden

Gesellschaft Ausländerbeirat: Rechtspopulismus ist sichtbarer geworden

Der Rechtspopulismus in Deutschland ist nach Ansicht des Vorsitzenden des Landesausländerbeirates ein Problem mit Kontinuität. Auch mit Blick auf die Wahlerfolge der AfD sagte Enis Gülegen der Deutschen Presse-Agentur: "Der Rechtspopulismus ist nicht stärker geworden, er ist auch nicht größer geworden - er ist wahrnehmbarer geworden.

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Der Rechtspopulismus in Deutschland sei ein Problem mit Kontinuität.

Quelle: A. Heinl/Archiv

Frankfurt/Main. " Es sei wichtig, die Ursachen von Rassismus konsequent zu bekämpfen, sagte er weiter.

Rassismus werde dann registriert, wenn sich dieser in Gewalt äußere. "Wir übersehen, dass diese Gewalt eine Legitimationsebene hat, und das ist der Rechtspopulismus", betonte Gülegen anlässlich einer Veranstaltung des hessischen Ausländerbeirates zu dem Thema. Die Gesellschaft dürfe Diskriminierung nicht dulden: "Der, der diskriminiert werden darf, ist auch frei für andere Arten von rassistischen Übergriffen." Im schlimmsten Fall könne das in tödlicher Gewalt gipfeln.

Zwar seien mittlerweile große Teile der Gesellschaft sensibilisiert und distanzierten sich von Rassismus. Doch das reiche nicht. "Wir müssen daran gehen und die Legitimationsebenen bekämpfen. Dazu gehört eine deutliche Antidiskriminierungspolitik."

dpa

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