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Auschwitz-Überlebende Simonsohn soll Ehrenbürgerin werden

Auszeichnungen Auschwitz-Überlebende Simonsohn soll Ehrenbürgerin werden

Die Auschwitz-Überlebende Trude Simonsohn ist für die Ehrenbürgerschaft der Stadt Frankfurt vorgeschlagen worden. Der Magistrat habe einen entsprechenden Beschluss gefasst, teilte Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) am Freitag mit.

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Trude Simonsohn nimmt in Frankfurt am Main an einer Veranstaltung teil.

Quelle: Andreas Arnold/Archiv

Frankfurt/Main. Simonsohn, die im März ihren 95. Geburtstag feierte, wäre die erste Frau, der die höchste Auszeichnung der Stadt verliehen wird. Bereits seit 1993 ist sie Trägerin der Ehrenplakette der Stadt Frankfurt. In Schulen und Universitäten erzählt sie seit Jahren über ihre Deportation in die Konzentrationslager Theresienstadt und Auschwitz.

"Trude Simonsohn ist eine große Freundin unserer Heimatstadt und eine unermüdliche Kämpferin gegen Ausgrenzung, Rassismus und Antisemitismus", sagte Feldmann weiter. Seit 1955 lebe sie in Frankfurt. Über ihre Ernennung zur Ehrenbürgerin entscheidet die Stadtverordnetenversammlung.

dpa

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