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Auftakt der Ostermärsche mit rund 150 Teilnehmern

Demonstrationen Auftakt der Ostermärsche mit rund 150 Teilnehmern

Zum Auftakt der Ostermärsche in Hessen sind am Karfreitag rund 150 Menschen in Bruchköbel (Main-Kinzig-Kreis) auf die Straße gegangen. Die vom DGB angemeldete Kundgebung stand unter dem Motto: "Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus! Für einen Ostermarsch ohne Nazis!" Die Polizei verhinderte nach eigenen Angaben das Aufeinandertreffen der Demonstranten mit einer kleinen Gruppe von etwa sieben Anhängern der rechtsextremen Szene.

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Auch dieses Jahr wird wieder für Frieden demonstriert.

Quelle: B. Roessler/Archiv

Bruchköbel. "Bei der Kundgebung, an der mehr Friedensaktivisten als in den letzten Jahren teilnahmen, wurde die sofortige Beendigung der bundesdeutschen Kriegseinsätze gefordert", teilte das Ostermarschbüro in Frankfurt mit. Es sprach von 150 bis 200 Demonstranten. Mit Blick auf die Ukraine-Krise forderten die Demonstranten, Sicherheit zivil und nicht militärisch zu verstehen und abzurüsten. Sie warnten vor einer Neuauflage des "Kalten Krieges".

Bis Ostermontag plant die Friedensbewegung in Hessen noch an sieben anderen Orten Demonstrationen und Kundgebungen. Die meisten Teilnehmer werden am Montag in Frankfurt erwartet.

"Die Ostermärsche bieten den friedensbewegten Menschen eine Gelegenheit, den Regierenden deutlich zu sagen: Wir wollen keine Kriege, wir wollen kein militaristisches, sondern ein soziales Europa, spart endlich an der Rüstung", sagte der Sprecher des Ostermarschbüros, Willi van Ooyen, laut Mitteilung. Er ist auch Fraktionsvorsitzender der Linken im hessischen Landtag.

dpa

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