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Aschaffenburg, Frankfurt und Mainz wollen zusammenrücken

Kommunen Aschaffenburg, Frankfurt und Mainz wollen zusammenrücken

Aschaffenburg, Frankfurt und Mainz wollen künftig in einer "Kurmainzer Achse" enger zusammenarbeiten. "Man muss die Region als Ganzes sehen, und die Region wird zusammenrücken", sagte Aschaffenburgs Oberbürgermeister Klaus Herzog am Montag nach einem Treffen mit seinen Amtskollegen Peter Feldmann und Michael Ebling in Schloss Johannisburg.

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Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD).

Quelle: Boris Roessler/Archiv

Aschaffenburg. Die drei Sozialdemokraten kündigten an, sich bei den Themen Wohnungsbau, Verkehrsinfrastruktur, Energie, Fluglärm, Wirtschaft und Naherholung mehr abzusprechen.

"Wenn wir uns abstimmen, hat das viel Kraft", sagte Frankfurts Rathauschef Feldmann. Die Region habe insgesamt mehr als fünf Millionen Einwohner. "Das birgt auch die Möglichkeit, gegenüber Berlin bestimmte Dinge gemeinsam zu formulieren." Konkret kündigte Herzog an, eine Zusammenarbeit der Hochschulen anzustoßen.

Die drei Oberbürgermeister verwiesen auch auf historische Gemeinsamkeiten über die heutigen Bundesländergrenzen hinweg: Aschaffenburg gehörte bis 1814 zum Erzbistum Mainz, die Städte hatten schon früh enge Handelsbeziehungen. Sie arbeiten in der Metropolregion Frankfurt Rhein-Main bereits etwa bei Wirtschaftsförderung und Kultur zusammen.

dpa

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