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Armutsgefahr in Hessen unter dem Bundesdurchschnitt

Gesellschaft Armutsgefahr in Hessen unter dem Bundesdurchschnitt

Knapp 14 Prozent der Hessen sind von Armut bedroht. Das geht aus einer Statistik zur Armutsgefährdungsquote in Deutschland hervor, die das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden vorlegte.

Wiesbaden. Damit liegt Hessen unter dem Bundesdurchschnitt von 15,4 Prozent. Der Wert hat sich im vergangenen Jahr nur minimal erhöht: von 13,7 Prozent 2013 auf 13,8 Prozent 2014.

Als armutsgefährdet gelten Menschen, die mit weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens auskommen müssen. Für Einpersonenhaushalte waren das 2014 weniger als 917 Euro pro Monat.

Am größten ist die Armutsgefahr in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt mit einer Quote von 21,3 Prozent. Den niedrigsten Wert hat Baden-Würrtemberg, wo 11,4 Prozent gefährdet sind.

dpa

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