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Armut trennt Hessen in Nord und Süd

Gesellschaft Armut trennt Hessen in Nord und Süd

Frankfurt/Main (dpa/lhe)- In Hessen gibt es nach Angaben des Paritätischen Wohlfahrtsverbands ein klares regionales Gefälle zwischen Arm und Reich. Während in Nordhessen nach dem heute veröffentlichten Armutsbericht fast 17 Prozent der Menschen als arm gelten, lag die Quote im Rhein-Main-Gebiet bei gut 12 Prozent.

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In Nordhessen gibt mehr arme Bewohner als im Süden.

Quelle: K.-J. Hildenbrand

Insgesamt seien in Hessen rund 830 000 Menschen oder 13,7 Prozent der Bürger arm. Die Zahlen basieren auf Daten aus dem Jahr 2013. Als arm sieht der Verband Menschen in Haushalten mit weniger als 60 Prozent des Durchschnittseinkommens an.

Der hessische Landesgeschäftsführer Günter Woltering nannte die regionalen Unterschiede erschreckend. Er verlangte unter anderem höhere Hartz IV-Sätze und eine bessere Grundsicherung im Alter. Bundesweit leben laut Wohlfahrtsverband 15,5 Prozent der Bürger am Rande des Existenzminimums. Auf der Liste der Bundesländer mit dem geringsten Armutsrisiko rangiert Hessen hinter Bayern und Baden-Württemberg auf Rang drei.

dpa

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