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Arbeitgeber: Initiative zur Feuerwehr "vergiftetes Geschenk"

Hilfsorganisationen Arbeitgeber: Initiative zur Feuerwehr "vergiftetes Geschenk"

Mit einem besseren Kündigungsschutz für freiwillige Feuerwehrleute in den Betrieben will die SPD das Ehrenamt stärken. Keinen Beifall findet die Gesetzesinitiative, die am Dienstag in den Landtag eingebracht werden soll, bei den hessischen Unternehmerverbänden (VhU).

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Eine Feuerwehr löscht den Brand in einem Haus.

Quelle: Fredrik von Erichsen/Archiv

Wiesbaden. Ein Sonderkündigungsschutz und Versetzungsverbot wirke "wie ein vergiftetes Geschenk, mit dem das auf Vertrauen beruhende Verhältnis zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber gestört würde", sagte VhU-Hauptgeschäftsführer Volker Fasbender der Deutschen Presse-Agentur auf Anfrage.

Arbeitgeber schätzten ehrenamtlich engagierte Mitarbeiter oft als besonders zuverlässig, motiviert, teamfähig und führungsstark, sagte Fasbender. Schon heute unterstützten Unternehmen ehrenamtliche Mitarbeiter, indem sie diese weit über den gesetzlichen Anspruch hinaus freistellen würden.

Nach dem Gesetzentwurf der SPD-Fraktion soll freiwilligen Feuerwehrleuten in den Betrieben nur noch aus besonderem Grund gekündigt werden können. Es soll auch nicht mehr möglich sein, sie gegen ihren Willen zu versetzen und sie schlechter zu bezahlen. Damit will die SPD den Mitgliederschwund bei den Feuerwehren stoppen.

dpa

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