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Angeklagter Syrien-Kämpfer sagt nicht aus

Prozesse Angeklagter Syrien-Kämpfer sagt nicht aus

Trotz der Aussicht auf Strafmilderung will der Angeklagte im ersten deutschen Prozess gegen ein Mitglied der Terrormiliz "Islamischer Staat" nicht aussagen. Am zweiten Verhandlungstag vor dem Oberlandesgericht Frankfurt lehnte der 20-Jährige am Freitag das Angebot des Richters ab.

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Der Angeklagte wolle «einfach nichts sagen».

Quelle: Boris Roessler/Archiv

Frankfurt/Main.  

Zum Prozessauftakt am Montag hatte der Vorsitzende ihm in Aussicht gestellt, "Milde walten zu lassen", wenn Kreshnik B. gesteht und aussagt. Am Freitag lehnte dieser die Offerte ab: "Ich will einfach nichts sagen." Anschließend wurde ein Sachverständiger zur Rolle der Terrororganisation vernommen.

Die Bundesanwaltschaft wirft Kreshnik B. die Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung und die Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat im Ausland vor. Er soll 2013 ein halbes Jahr lang in Syrien gekämpft haben.

dpa

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