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AfD muss Parteitag von Kassel nach Hannover verlegen

Parteien AfD muss Parteitag von Kassel nach Hannover verlegen

Die Alternative für Deutschland muss ihren ursprünglich in Kassel geplanten Parteitag verlegen. Er soll nun in Hannover stattfinden. Die Geschäftsführung des Kasseler Kongress Palais habe ihr Angebot für die zweitägige Veranstaltung überraschend Mitte Oktober ohne Angabe von Gründen zurückgezogen, sagte Parteisprecher Christian Lüth am Montag.

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Christian Lüth, Pressesprecher der Alternative für Deutschland AfD.

Quelle: Michael Kappeler/Archiv

Berlin/Kassel. Dieses Vorgehen sei "unüblich und rechtlich fragwürdig", erklärte Lüth. Seine Partei vermute politische Motive hinter der Absage. Die AfD hatte zuletzt vor allem in den östlichen Bundesländern mit rechtspopulistischen Tönen großen Zulauf erhalten.

Der Delegiertenparteitag soll nun am 28. und 29. November im Congress Centrum in Hannover stattfinden. Hannovers Stadtsprecher Andreas Möser sagte der Deutschen Presse-Agentur, einer zugelassenen Partei könne eine Veranstaltungshalle nicht aus politischen Gründen verwehrt werden. "Fremdenfeindliche Tendenzen, die es in der AfD eindeutig gibt, müssen politisch bekämpft werden. Und politisch ist die Haltung der Landeshauptstadt klar: Flüchtlinge sind hier willkommen", sagte Möser.

Über die Verlegung hatten zuerst die "Hessische/Niedersächsische Allgemeine" und die "Hannoversche Allgemeine Zeitung" berichtet.

dpa

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