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AfD Hessen setzt auf Kompromiss im Führungsstreit der Bundesspitze

Parteien AfD Hessen setzt auf Kompromiss im Führungsstreit der Bundesspitze

Der hessische Landesverband der rechtskonservativen Alternative für Deutschland hofft im Machtkampf in der Bundesspitze der Partei auf eine Einigung. Er sei sehr zuversichtlich, dass es zu einem Kompromiss kommen werde, bei dem alle Seiten ihr Gesicht wahren könnten, sagte ein Parteisprecher am Montag in Wiesbaden.

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Bernd Lucke (AfD).

Quelle: Wolfgang Kumm/Archiv

Wiesbaden/Frankfurt/Main. Auslöser des auch ins Persönliche gehenden Streits war ein Vorstoß von AfD-Parteichef Bernd Lucke.

Dieser hatte gegen den Willen einiger Mitglieder des Bundesvorstands für den 18. Januar nach Frankfurt/Main eingeladen, um noch vor dem Bremer Parteitag Ende Januar über geplante Satzungsänderungen zu sprechen. Lucke will so erreichen, dass die AfD künftig nicht mehr drei Vorsitzende hat, sondern nur noch einen - nämlich ihn selbst.

Das missfällt den bisherigen Co-Parteichefs, Hessens AfD-Vorsitzendem Konrad Adam und Sachsens Fraktionschefin Frauke Petry sowie dem Vize-Vorstandsvorsitzenden Alexander Gauland. In einem Schreiben an Lucke hatten sich Petry, Adam und andere Unterzeichner beschwert über Luckes Führungsstil "nach Gutsherrenart" sowie dessen Versuche, Parteifreunde "auf Linie zu bringen". Nach Angaben von AfD-Sprecher Christian Lüth von Montag soll es nun vor dem 18. Januar ein Treffen der Betroffenen geben, um den Konflikt zu lösen.

dpa

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