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Abschlussgefährdete Jugendliche werden weiter gefördert

Schulen Abschlussgefährdete Jugendliche werden weiter gefördert

Das Land wird abschlussgefährdeten Jugendlichen auch weiterhin bei der Bewältigung der Hauptschule helfen. An Berufsschulen sollen außerdem Schüler gefördert werden, die keinen Hauptschulabschluss haben.

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Hauptschüler sollen weiterhin gefördert werden.

Quelle: Peter Steffen/Archiv

Wiesbaden. Das am Montag in Wiesbaden vorgestellte Programm PuSch (Praxis und Schule) wird bis zum Jahr 2020 mit leichten Veränderungen die Vorgängerprojekte SchuB und EIBE ersetzen.

Voraussetzung für die Fortführung war die Ko-Finanzierung durch die EU, die dafür jetzt 18,6 Millionen Euro bewilligt hat. Kultusminister Alexander Lorz (CDU) sprach von einem "schönen Vorweihnachtsgeschenk" aus Brüssel. Hessen wird nochmals doppelt soviel drauflegen.

Kern von PuSch ist die enge Verzahnung von Schule und Betrieb. Zugleich erhalten die Schüler, die in kleinen Gruppen unterrichtet werden, besondere sozialpädagogische Betreuung. Die Jugendlichen müssen mindestens 14 Jahre alt sein. Generell sollen sie möglichst früh aufgefangen werden, um den Hauptschulabschluss zu schaffen.

Das Vorgängerprogramm SchuB habe maßgeblich dazu beigetragen, die Quote der Jugendlichen ohne Hauptschulabschluss in Hessen in den Jahren 2007 bis 2013 von 6,9 auf 4,5 Prozent zu senken, sagte Lorz. In Hessen profitierten in dieser Periode jährlich rund 5000 Schüler an knapp 70 Schulen von der Förderung. Auch der Landtag hatte sich in seltener Einmütigkeit im Mai dieses Jahres für die Fortsetzung der Projekte ausgesprochen.

dpa

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