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Ab Oktober ärztlicher Bereitschaftsdienst auch für Kinder

Gesundheit Ab Oktober ärztlicher Bereitschaftsdienst auch für Kinder

In Hessen gibt es ab 1. Oktober einen eigenen ärztlichen Bereitschaftsdienst für Kinder. Als erstes Flächenbundesland führt die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Hessen diesen Service für die Zeiten außerhalb der Praxissprechstunden ein.

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Ein Stethoskop und Kinderspielzeug liegen in einer Kinderarztpraxis.

Quelle: Britta Pedersen/Archiv

Frankfurt/Main. "Wir halten das für sinnvoll und sind überzeugt, dass wir mit diesem Beispiel Schule machen werden", sagte KV-Sprecher Karl Matthias Roth der Deutschen Presse-Agentur.

Der Ärztliche Bereitschaftsdienst (ÄBD) in Hessen, der 2015 neu organisiert wurde, umfasst 58 ÄBD-Zentralen. In neun Städten nehmen nun ergänzend kinderärztliche Bereitschaftszentralen ihre Arbeit auf. Eltern können mit ihren kranken Kindern am Abend oder an den Wochenenden diese Zentralen ohne Anmeldung aufsuchen oder sich telefonisch Rat holen. Hausbesuche sind nicht vorgesehen.

Kritik kommt unter anderem von der Hessischen Krankenhausgesellschaft. Sie glaubt nicht, dass die Reform die Kliniken entlastet. Viele Eltern gingen, wenn der Kinderarzt nicht da ist, ins Krankenhaus. Daran werde die Reform wohl nichts ändern, sagte der Geschäftsführende Direktor, Rainer Greunke, der dpa. Neun Standorte für ganz Hessen seien zu wenig, die Öffnungszeiten der Zentralen seien zu kurz.

dpa

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