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90 Häftlinge profitieren von weihnachtlicher Milde

Strafvollzug 90 Häftlinge profitieren von weihnachtlicher Milde

In hessischen Gefängnissen haben in diesem Jahr 90 Häftlinge von der Weihnachtsamnestie profitiert und durften vorzeitig in Freiheit. Das teilte das Justizministerium in Wiesbaden auf Anfrage mit.

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Ein geschmückter Tannenbaum steht in einer Justizvollzugsanstalt.

Quelle: Frank Rumpenhorst/dpa

Wiesbaden. Bundesweit wurden dieses Jahr durch die symbolische Geste des Staates schätzungsweise 2000 Strafgefangen ein Weihnachtsfest im Kreise der Familie ermöglicht. Experten zufolge hat die Milde für die Justizbehörden den positiven Nebeneffekt, dass die Gefängnisse zum Jahreswechsel etwas dünner belegt sind.

In Hessen ist die Weihnachtsamnestie so geregelt, dass ein Häftling unter bestimmten Umständen am 10. November entlassen werden kann, wenn die Strafe vor dem 2. Oktober 2016 angetreten wurde und ihr Ende in die Zeit vom 11. November 2016 bis zum 4. Januar 2017 fällt. Keine Hoffnung machen müssen sich jedoch neben Sexualstraftätern solche Gefangene, die sich im Knast daneben benommen haben oder auf ihre Abschiebung warten. Wurde ein Sträfling in einem anderen Bundesland verurteilt als Hessen, dann gelten die dortigen Vorgaben für die Weihnachtsamnestie.

dpa

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