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35 Flüchtlinge aus Afrika in einer Frankfurter Kirche

Flüchtlinge 35 Flüchtlinge aus Afrika in einer Frankfurter Kirche

35 Flüchtlinge aus Afrika stellen die evangelische Kirche in Frankfurt vor Probleme. Niemand weiß, wo sie hin sollen. In der Gutleutkirche könnten sie nicht bleiben, sagten Vertreter von Evangelischem Regionalverband und Diakonie Hessen am Montag.

Frankfurt/Main. "Man kann die Menschen aus der Kirche schaffen, aber damit ist das Problem nicht aus der Welt", sagte Pfarrer Andreas Lipsch.

In dem ehemaligen Gotteshaus hatten im Winter 22 obdachlose Flüchtlinge ein Notquartier gefunden. Einige hätten eine Aufenthaltsgenehmigung bekommen und eine Wohnung gefunden, berichtete Jürgen Mattis, der beim Evangelischen Regionalverband für Flüchtlinge zuständig ist. Die meisten seien in die Länder, über die sie nach Europa eingereist waren, zurückgekehrt. "Die Unterstützerinitiative "Wir für 22" musste die Erfahrung machen, dass es politisch keine Perspektive für diesen Personenkreis gab."

Die letzten Acht seien am Freitag in eine Obdachlosenunterkunft gebracht worden. Man habe das Gebäude an die Stadt verkauft, Ende des Jahres werde es übergeben. Inzwischen hatten sich aber - unbemerkt von der Kirche - 35 neue Afrikaner in der Gutleutkirche eingefunden. Die Räume seien als dauerhafte Flüchtlingsunterkunft nicht tragbar, sagte Mattis. Die Kirche wolle keine Eskalation, könne die Situation aber auch nicht alleine lösen. "Da muss man politisch ran."

dpa

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