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200 Mitarbeiter der Stadt Frankfurt werden Flüchtlingshelfer

Flüchtlinge 200 Mitarbeiter der Stadt Frankfurt werden Flüchtlingshelfer

Mehr als 200 Mitarbeiter der Stadt Frankfurt haben sich freiwillig als Flüchtlingshelfer gemeldet. Von Donnerstag an sollen sie nun geschult werden. "In der Verwaltung werden jetzt andere Dinge hintenangestellt.

Frankfurt. Die Unterbringung der Flüchtlinge hat absolute Priorität", sagte Stadtrat Markus Frank.

Am Wochenende waren mehr als 2000 neue Flüchtlinge am Frankfurter Hauptbahnhof angekommen. Etwa die Hälfte blieb in der Stadt. Weil die Erstaufnahmeeinrichtungen überlastet sind, musste die Stadt in wenigen Tagen Notunterkünfte für rund tausend Menschen in Turnhallen schaffen. Insgesamt fünf Hallen seien seit dem Wochenende mit Flüchtlingen belegt worden, teilten Frank und seine Stadtratskollegin Daniela Birkenfeld mit. Die nächste Aufgabe sei nun, Wohnungen für die Geflüchteten zu organisieren. Rund 100 könnten voraussichtlich binnen zwei Wochen bereitgestellt werden, sagte Birkenfeld.

Die Sporthallen müssten so lange belegt bleiben, bis es wieder andere Unterbringungsmöglichkeiten gebe, sagte die Stadträtin. Vereinzelt hätten Vereine Unmut geäußert, ihre Trainingsstätten überlassen zu müssen. "Es gab aber auch einen Verein, dessen Mitglieder die entfallene Trainingszeit nutzen wollten, um zu helfen", sagte Frank. Die Stadt achte darauf, "dass kein Verein in seiner Existenz bedroht wird, indem wir Ausweichmöglichkeiten schaffen".

dpa

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