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Zweieinhalb Jahre Haft für lebensgefährlichen Stich im Drogenrausch

Prozesse Zweieinhalb Jahre Haft für lebensgefährlichen Stich im Drogenrausch

Nach einem lebensgefährlichen Messerstich im Drogenrausch ist eine 37 Jahre alte Frau am Dienstag in Frankfurt zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Das Landgericht ging nicht mehr von versuchtem Totschlag, sondern nur noch von gefährlicher Körperverletzung aus.

Frankfurt/Main. Die Frau wollte ihrem 29 Jahre alten Partner zu Hilfe gekommen, der nach einem misslungenen Drogengeschäft eine Schlägerei mit dem späteren Opfer begonnen hatte. Der Mann wurde vom Gericht wegen Nötigung zu einer Geldstrafe von 1760 Euro (220 Tagessätze) verurteilt.

Er hatte sich bei dem Opfer 50 Euro zurückholen wollen, die er zuvor für ein leeres Tütchen Rauschgift bezahlt hatte. "Es war ein ungezielter Stich in einer nothilfeähnlichen Situation", sagte der Vorsitzende Richter. Einen Tötungsvorsatz sah das Schwurgericht deshalb nicht: "Alles geschah im Drogenrausch."

dpa

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