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Zwei Masern-Fälle: Schulverbote an Frankfurter Gymnasium

Gesundheit Zwei Masern-Fälle: Schulverbote an Frankfurter Gymnasium

Wegen Maserngefahr an einem Gymnasium im Frankfurter Stadtteil Höchst hat das Gesundheitsamt Hausverbote verfügt. Dies gelte für zehn Schüler und 16 Lehrer, berichtete die Behörde am Donnerstag.

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Ein Impfbuch mit markierten Feldern.

Quelle: Daniel Karmann/Archiv

Frankfurt/Main. Zuvor waren zwei Masernfälle an der Schule festgestellt worden. Die beiden Brüder haben sich offensichtlich auf einer Skifreizeit in der Schweiz mit der hochansteckenden Krankheit infiziert.

Wer Schulverbot hat, muss sich jetzt impfen lassen. Um die Ausbreitung von Masern zu verhindern, müssten stets umfangreiche Maßnahmen getroffen werden, sagte der zuständige Medizinexperte Udo Götsch. "Es gibt aber keinen Grund, die Schule zu schließen." Das Gesundheitsamt hat dort den Impfschutz von rund 800 Schülern und Lehrern überprüft.

Das Gesundheitsamt in Wiesbaden rief am Donnerstag wegen des Frankfurter Vorfalls zur Masern-Schutzimpfung auf. Bei zweimaliger Impfung kann von lebenslanger Immunität ausgegangen werden. Masern können das Immunsystem schwächen. In ganz seltenen Fällen kann die Krankheit zu Gehirnentzündungen führen. In Hessen gab es im vergangenen Jahr 14 Masernfälle, im Jahr zuvor waren es 71.

dpa

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