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Zwei Geldautomaten gesprengt: Plädoyers erwartet

Prozesse Zwei Geldautomaten gesprengt: Plädoyers erwartet

Die Attacken auf Geldautomaten ähneln sich. Häufig kommen die Täter mit einer dunklen, stark motorisierten Limousine, sprengen den Automaten und sind schnell wieder weg. In Aachen steht ein Mann vor Gericht, der so vorgegangen sein soll.

Aachen. Im Prozess gegen einen 25-jähriger Mann, der zwei Geldautomaten gesprengt haben soll, werden heute die Plädoyers erwartet. Der Mann soll laut Anklage im vergangenen Jahr Geldautomaten in Alsdorf bei Aachen und in Flörsheim am Main mit Hilfe von Gas gesprengt und insgesamt über 220 000 Euro erbeutet haben. Die Anklage geht demnach davon aus, dass er die Taten in den frühen Morgenstunden beging und in dunklen Limousinen geflohen ist. Sie wirft ihm schweren Bandendiebstahl und das Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion vor. Die Tat am frühen Morgen und mit schnellen PS-starken Fluchtautos passt ins Muster der so genannten Audi-Bande.

Die Serie von Geldautomaten-Sprengungen in NRW hält unvermindert an. In diesem Jahr hat es landesweit über 80 solcher Attacken gegeben. Das Landeskriminalamt vermutet mehrere Banden hinter den Taten.

dpa

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