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Zehn Schüler und eine Lehrkraft durch Pfefferspray verletzt

Notfälle Zehn Schüler und eine Lehrkraft durch Pfefferspray verletzt

Durch Pfefferspray sind am Freitag an einer Schule in Wiesbaden zehn Schüler und eine Lehrkraft verletzt worden. Sie klagten über tränende Augen und Reizhusten.

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Ein Fahrzeug der Feuerwehr mit eingeschaltetem Blaulicht.

Quelle: Daniel Bockwoldt/Archiv

Wiesbaden. Zwei Schüler, 13 und 14 Jahre alt, stehen im Verdacht, mit dem Spray in einem Flur der Comeniussschule hantiert zu haben. Eine Sprühdose sei sichergestellt worden, berichtete die Polizei in Wiesbaden.

Mehr als 20 Feuerwehrleute und 20 Rettungskräfte seien an der Schule im Einsatz gewesen, berichtete die Feuerwehr Wiesbaden. Die Verletzten seien vor Ort von Rettungskräften ambulant behandelt worden. Weitere medizinische Hilfe im Krankenhaus sei nicht notwendig gewesen. Nach Angaben im Internet ist die Comeniusschule eine Förderschule mit 15 Klassen und etwa 180 Schülern.

Die mutmaßlichen Täter wurden von Beamten des Wiesbadener Hauses des Jugendrechts vor Ort festgenommen und für Vernehmungen zur Polizei-Dienststelle gebracht. Die Ermittlungen zu den Hintergründen des Vorfalles dauern noch an.

Pfefferspray ist ein Reizstoff, der üblicherweise zur Gefahrenabwehr und zum Schutz vor Angreifern verwendet wird.

dpa

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