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Zehn Prozent mehr Nutzer von Warndienst Katwarn in Hessen

Kriminalität Zehn Prozent mehr Nutzer von Warndienst Katwarn in Hessen

Nach dem Amoklauf in München haben viele Menschen in Hessen den Warndienst Katwarn heruntergeladen. In der Nacht zu Samstag habe es etwa zehn Prozent mehr Anmeldungen gegeben, sagte Arno Vetter, Geschäftsführer des Betreibers Combirisk.

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Auf dem Smartphone-Warnsystem Katwarn ist München (Bayern) lila markiert.

Quelle: Stephan Jansen/dpa

Wiesbaden. Rund 80 Prozent der Landkreise in Hessen nutzen Vetter zufolge Katwarn. Städte wie Wiesbaden, Frankfurt am Main und Kassel böten den Dienst allerdings nicht an. In Frankfurt habe man das System vor etwa fünf Jahren getestet und sich dagegen entschieden.

Die vielen Neuanmeldungen führten zeitweise zu einer Überlastung. "Es war extrem", sagte Vetter. Zurzeit installiere man neue Server. 1,5 Millionen Menschen in 65 Städten und Landkreisen in Deutschland nutzen Katwarn.

Über den Warndienst können Behörden, Feuerwehren oder Unwetterzentralen die Bevölkerung vor Gefahren wie Unwettern, Bränden oder Schießereien warnen. Nutzer erhalten per E-Mail, SMS oder mittels einer App Informationen und Verhaltenshinweise. Für sie ist der Dienst kostenlos.

dpa

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