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Zahnärzte besorgt über Mundgesundheit von Altenheimbewohnern

Gesundheit Zahnärzte besorgt über Mundgesundheit von Altenheimbewohnern

Rund 60 000 Mal haben hessische Zahnärzte innerhalb eines Jahres Menschen zu Hause oder im Pflegeheim besucht. Die "aufsuchenden Betreuung" sei stark ausgeweitet worden, berichtete die Kassenzahnärztliche Vereinigung.

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Zahnärzte sorgen sich um die Mundgesundheit von Altersheimbewohnern.

Quelle: J. Stratenschulte/Archiv

Frankfurt/Main. Alte Menschen, die nicht mehr selbst in die Praxis gehen können, verschiedene schwere Krankheiten haben oder dement sind, gelten Studien zufolge als "Risikogruppe".

Seit Juli 2015 legt das Versorgungsstärkungsgesetz fest, dass Pflegebedürftige Anspruch auf "zusätzliche Leistungen zahnmedizinischer Prävention" haben. Seit April 2014 regeln Kooperationsverträge zwischen Zahnärzten und Heimen Vergütung und Leistungen. Dazu gehören zum Beispiel Eingangsuntersuchungen im Heim und regelmäßige Kontrolltermine.

Rund 200 der 815 Heime in Hessen haben laut Kassenzahnärztlicher Vereinigung inzwischen einen solchen Kooperationsvertrag abgeschlossen. Bei den 61 600 Hausbesuchen zwischen April 2014 und März 2015 wurden allerdings auch jüngere Patienten mitgezählt. Beteiligte Mediziner halten die Vorsorgeprogramme für Senioren für sinnvoll: "Akute Situationen werden seltener, weniger Füllungen sind erforderlich. Häufiger im Fokus der Behandlungen stehen Mundschleimhauterkrankungen und Parodontitis."

dpa

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