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Wohnungswirtschaft warnt: Mietpreisstopp treibt Mieten nach oben

Kommunen Wohnungswirtschaft warnt: Mietpreisstopp treibt Mieten nach oben

Im Streit um einen Mietpreisstopp warnen Frankfurts größte Wohnungsbaugesellschaft ABG und der Verband der Südwestdeutschen Wohnungswirtschaft (VdW) vor negativen Folgen.

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Frankfurts OB Peter Feldmann (SPD) befürwortet einen Mietpreisstopp.

Quelle: Boris Roessler/Archiv

Frankfurt/Main. "Der von Teilen der Politik geforderte Mietpreisstopp würde genau das Gegenteil dessen bewirken, was er bewirken soll", sagte ABG-Chef Frank Junker am Montag unter Berufung auf ein Rechtsgutachten der Kanzlei Freshfields. Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD), der auch ABG-Aufsichtsratsvorsitzender ist, befürwortet einen Mietpreisstopp oder eine symbolische Erhöhung von einem Euro.

Wenn die Mieten eingefroren oder nur symbolisch erhöht würden, dürften sie nicht mehr in den auf wissenschaftlicher Grundlage erstellten Mietspiegel einfließen, sagten Junker und Thorsten Schmitt vom VdW. Wenn sie dennoch berücksichtigt würden, hätte der Mietspiegel vor Gericht keinen Bestand mehr. Explodierende Mieten seien in beiden Fällen die Folge.

Junker ist aber auch aus wirtschaftlichen Gründen gegen einen Mietpreisstopp oder eine symbolische Erhöhung. Die ABG brauche das Geld, um wie geplant bis 2020 rund 6500 Wohnungen zu bauen. 38 Prozent davon sollen geförderte Wohnungen sein. Derzeit hat die ABG rund 51 000 Wohnungen.

dpa

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