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Wissenschaftler erwarten Ausbreitung fremder Krebsarten in Gewässern

Tiere Wissenschaftler erwarten Ausbreitung fremder Krebsarten in Gewässern

Der Klimawandel zeigt Wirkung: Ursprünglich in Amerika heimische Krebse fühlen sich inzwischen in deutschen Gewässern so wohl, dass sie sich nach Erwartungen von Wissenschaftlern weiter ausbreiten werden.

Frankfurt/Main. Mehrere eingeschleppte oder ausgesetzte Arten hätten sich seit Jahren fest etabliert und vermehrten sich, unter anderem in hessischen Gewässern, sagte Prof. Michael Türkay, Krebs-Experte des Forschungsinstituts Senckenberg, am Donnerstag in Frankfurt.

Verdrängen könnten sie sich höchstens gegenseitig, denn die früher in Deutschlands Flüssen weit verbreiteten Edelkrebse seien bereits bis auf einzelne, isolierte Exemplare ausgestorben. Daran waren die Einwanderer nur indirekt beteiligt: Die Edelkrebse fielen laut Türkay der Krebspest zum Opfer, einer Pilzkrankheit, gegen die amerikanischen Arten immun seien.

dpa

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