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Wissenschaftler erforschen Auswirkungen von Kunst auf Demenzkranke

Wissenschaft Wissenschaftler erforschen Auswirkungen von Kunst auf Demenzkranke

Für Demenzkranke und ihre Angehörigen ist das Gespräch ein bisweilen unüberwindbares Hindernis - Worte fehlen, das Gedächtnis lässt nach. Altersmediziner der Frankfurter Goethe-Universität wollen deshalb in Zusammenarbeit mit dem Städel Museum in Frankfurt in einer Pilotstudie herausfinden, ob die Kunst als Mittel der Kommunikation dienen und so das Wohlbefinden Demenzkranker steigern kann.

Frankfurt/Main. Das teilte die Hochschule zum Start des sogenannten Artemis-Projekts am Mittwoch in Frankfurt mit.

In der deutschlandweit ersten Studie dieser Art sollen Menschen mit leichter und mittlerer Demenz von Oktober an durch das Museum geführt werden und auch selbst im Atelier arbeiten. Die Wissenschaftler wollen dann Daten zur Stimmung und zum Gedächtnis erheben. In den USA habe sich bei Probanden eine Verbesserung des Wohlbefindens gezeigt. "Wir möchten in diesem Projekt Menschen mit Demenz und ihren durch die Pflege belasteten Angehörigen ein Stück gesellschaftliche Teilhabe und soziale Integration ermöglichen", sagte der Psychologe Arthur Schall.

dpa

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