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Wirbel ums "Stöffche": Verbände hoffen auf Apfelbaum-Besitzer

Essen & Trinken Wirbel ums "Stöffche": Verbände hoffen auf Apfelbaum-Besitzer

Nach dem Aufruhr um das "Stöffche" hofft die Apfelweinbranche auf mehr Engagement der Apfelbaum-Besitzer für das hessische Nationalgetränk. "Die Keltereien haben das Problem, dass sie nicht genügend Ware aus der Region bekommen", sagte der Geschäftsführer des Verbands der Apfelwein-Keltereien in Heusenstamm (Kreis Offenbach), Steffen Ball.

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Die Verbände hoffen auf die Apfelbaum-Besitzer.

Quelle: Arne Dedert/Archiv

Offenbach/Frankfurt. Die gleiche Meinung vertrat auch Peter Häfner von der Vereinigung der Äpfelweinwirte in Frankfurt: ​Die Keltereien seien "​händeringend auf der Suche nach Leuten, die ihnen Äpfel bringen"​.

In Hessen werden jedes Jahr bei weitem nicht alle Äpfel gepflückt, sie verfaulen an den Bäumen. Dabei zahlten Keltereien zwischen 10 und 13 Euro pro Doppelzentner Äpfel, sagte Ball. "Aber hier gibt es auch ein Nachwuchsproblem. Die meisten Leute, die Äpfel bringen, sind schon älter. Und Jüngere kommen nicht nach." Einen Imageschaden oder gar einen Umsatzrückgang durch den jüngsten Wirbel befürchten die beiden nicht.

Diese Woche war bekannt geworden, dass Kontrolleure bei den drei größten hessischen Apfelweinkeltereien Unregelmäßigkeiten festgestellt hatten. So soll etwa der Anteil an hessischen Äpfeln zu niedrig sein. Wegen möglicher Verstöße gegen das Marken- und Lebensmittelrecht ermitteln nun die Staatsanwaltschaften.

dpa

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