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Wirbel um Gießener Weihnachtskrippe: Maria gestohlen

Brauchtum Wirbel um Gießener Weihnachtskrippe: Maria gestohlen

Eine große Weihnachtskrippe in der Gießener Innenstadt ist zum Tatort geworden. Unbekannte haben in den vergangenen Tagen eine lebensgroße Maria und zwei Schafe - alles aus Sperrholz - gestohlen.

Gießen. Maria ist mittlerweile wieder aufgetaucht, von den Tierfiguren fehlt noch jede Spur, wie Pfarrer Klaus Weißgerber von der evangelischen Stadtkirchenarbeit in Gießen am Dienstag berichtete. Nun müsse er die Figuren mit einem Stahlseil sichern. Das sei doch schlimm, sagte Weißgerber. Er wünsche sich, dass der Krippe mehr Achtung entgegengebracht werde. Sie erfreue viele Menschen während des Weihnachtsmarktes.

Nach Angaben des Pfarrers war am Wochenende zunächst ein Schaf verschwunden, später ein weiteres sowie Maria. Daraufhin wurde ein "Fahndungsschild" an der Krippe aufgestellt, Tenor: "Maria gestohlen in der Nacht zum 1. Dezember". Vielleicht habe das ja die "reumütigen Sünder" zum Nachdenken gebracht.

Maria ist jedenfalls wieder bei ihrer Familie in der Krippe. Eine Zeugin habe gesehen, dass drei junge Männer sie dort abstellten, berichtete Weißgerber. Es sei unklar, ob es auch die Täter seien. Das Trio habe angegeben, die Figur in einem Hausflur gefunden zu haben.

Es ist nicht das erste Mal, dass es Diebe auf die heilige Familie der großen Weihnachtskrippe auf dem Kirchenplatz in der City abgesehen hatten. Im Jahr 2006 verschwand die mannshohe Josef-Figur spurlos.

dpa

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