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Winter in Hessen ausgefallen - 3,4 Grad zu warm - Kraniche ziehen

Wetter Winter in Hessen ausgefallen - 3,4 Grad zu warm - Kraniche ziehen

Der Winter in Hessen ist diesmal praktisch ausgefallen - kaum Schnee und Frost seit Anfang Dezember. Die Durchschnittstemperatur habe um 3,4 Grad über dem langjährigen Mittel der Jahre 1961 bis 1990 gelegen, berichtete der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach in einer ersten Bilanz am Donnerstag.

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Kehren aus dem Süden zurück: Kraniche.

Quelle: Henning Kaiser/Archiv

Offenbach. Bundesweit sei dieser Winter der viertwärmste seit Beginn der Messungen 1881 gewesen. Frost und Schnee gab es nur kurz im Nordosten, "im Westen und Süden Deutschlands zeigte sich der Winter dagegen praktisch überhaupt nicht", teilte der DWD mit. Für die Meteorologen umfasst der Winter die vollen Monate Dezember bis Februar, der kalendarische Winter endet erst Ende März.

Wie in vielen anderen Städten gab es in Frankfurt keinen einzigen Tag mit einer geschlossenen Schneedecke, dort sank die Wintertemperatur nicht unter minus 0,8 Grad.

Unterdessen hat der Kranichzug über Hessen eingesetzt. Aus ihrem Winterquartier in Südwesteuropa überqueren in den nächsten Wochen rund 100 000 Vögel in der typischen V-Formation das Land in Richtung Brutgebiete im Nordosten.

dpa

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