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Wildrettungsprojekt: Eine Drohne für den Tierschutz

Tiere Wildrettungsprojekt: Eine Drohne für den Tierschutz

Wenn im Mai die Mähwerke wieder über die Weiden in Hessen rollen, verstecken sich dort im hohen Gras auch zahlreiche Rehkitze. Werden sie nicht gesehen, haben die jungen Tieren kaum Überlebenschance.

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Ein etwa acht Wochen altes Rehkitz.

Quelle: Patrick Pleul/Archiv

Wetzlar. Mit Drohnen könnten in Zukunft junge Rehe effektiver aufgespürt werden und damit vor dem Tod bewahrt werden.

"In der aktuellen Versuchsreihe haben wir eine Trefferquote von 98 bis 99 Prozent", berichtet Rolf Stockum vom Wildretter-Projekt. Das Problem: bis zum Ende des Jahres befinde sich das Konzept noch in der Forschungsphase. Außerdem bleibe noch die Kostenfrage, ergänzt Berthold Langenhorst vom Naturschutzbund Hessen (Nabu).

Daher setzten viele Landwirte auch dieses Jahr auf die übliche Methode: Das Abgehen der Wiese am Abend vor dem Mähen. Der hessische Bauernverband ruft die Landwirte auf, dies zusammen mit einem Jäger zu machen. "Das Wegtragen der Kitze sollten unbedingt Fachleute machen", rät Langenhorst. Durch den Kontakt mit Menschen könne es passieren, dass die Mutter ihr Junges verstoße. "Spaziergänger sollten den Bauern auf ihren Fund aufmerksam machen und nicht selbstständig das Tier anfassen", sagt der Nabu-Sprecher.

dpa

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