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Wildpark Hanau: Impfung für Jungwölfe schwieriger als gedacht

Tiere Wildpark Hanau: Impfung für Jungwölfe schwieriger als gedacht

Tierarzt-Termin für Jungwölfe im Wildpark Hanau: Vier Neuankömmlinge sind am Montag gegen "Kinderkrankheiten" geimpft worden, wie Wildbiologin Marion Ebel sagte.

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Ein Tierpfleger hält den Wolf auf dem Boden, während dieser geimpft wird.

Quelle: Christoph Schmidt

Hanau. Die Spritzen sollen die noch kleinen, rund drei Monate alten Racker vor Tollwut, Hepatitis, Staupe und anderen Ansteckungskrankheiten schützen. Die Injektionen ließen sich die Wölfe von Tierarzt Elias Bauer geduldig geben.

"Doch das Schwierigste war, sie erstmal zu fangen. Wir waren über Stunden beschäftigt und haben bis zum Nachmittag nur vier von fünf bekommen", schilderte Ebel. Tristan, der fünfte Kandidat, hatte sich lieber ins Höhlensystem verdrückt. Er soll später behandelt werden.

Die vier anderen - Isolde, Brunhild, Richard und Gunther - ließen sich in dem 1,6 Hektar großen Gehege mit einer an einem Stab befestigten Schlaufe fangen und isolieren. Die Behandlung der Jungwölfe ist für Wildbiologin Ebel obligatorisch in Hanau.

Die fünf europäischen Jungwölfe waren vor wenigen Wochen aus Tierparks aus Bayern und Nordrhein-Westfalen nach Hanau gebracht werden. Im Wildpark sollen sie Siegfried (3 Jahre) und Roy (12) nicht nur Gesellschaft leisten. Die beiden Hausherren sollen die Welpen auch großziehen. "Dass er das kann, hat Roy schon bewiesen", erklärte Ebel.

dpa

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