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Wieder Urpferdchen in der Grube Messel entdeckt

Wissenschaft Wieder Urpferdchen in der Grube Messel entdeckt

In der Grube Messel bei Darmstadt sind wieder Urpferdchen entdeckt worden. Das Hessische Landesmuseum Darmstadt stellte am Donnerstag zwei Fossilien vor, die in den Jahren 2016 und 2015 gefunden wurden.

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Die Aufnahme zeigt ein Urpferdchen, gefunden in der Grube in Messel. Foto: Adgw/dpa

Darmstadt. "Exponate aus der Grube Messel sind ein Highlight unsere Sammlung", sagte die Leiterin Naturgeschichte, Gabriele Gruber. Die Grube Messel dokumentiert die Entwicklungsgeschichte der Erde vor 48 Millionen Jahren. Seit 1995 steht sie in der Unesco-Liste.

Das Urpferdchen (wissenschaftlich: Propalaeotherium) war eine Säugetiergattung, die aber nicht die unmittelbaren Vorfahren der Pferde darstellte. Vielmehr handelt es sich um einen relativ früh ausgestorbenen Seitenzweig.

Für das Museum sind es die ersten Urpferdchen-Entdeckungen seit 30 Jahren. In der Abteilung der Grube Messel zeigt das Landesmuseum nach Angaben von Gruber rund 225 Objekte, darunter bereits fünf Urpferdchen. Neben den Teams aus Darmstadt gräbt in der Grube Messel auch die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung in Frankfurt, die die Lagerstätte betreibt. Deren Forscher hätten das letzte Urpferdchen vor etwa zweieinhalb Jahren entdeckt, sagte der Senckenberg-Wissenschaftler Stephan Schaal.

dpa

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