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Wieder Probleme bei der EBS: Präsident soll zum 30. September gehen

Hochschulen Wieder Probleme bei der EBS: Präsident soll zum 30. September gehen

Die EBS Universität für Wirtschaft und Recht in Wiesbaden ist erneut in Turbulenzen geraten. Eine Sprecherin der privaten Elitehochschule bestätigte am Donnerstag, dass Präsident Rolf Wolff zum 30. September abgelöst wird.

Wiesbaden. Dies sei mit Wolff auch besprochen worden. Der sagte dem "Wiesbadener Kurier" (Donnerstag) dagegen, er wolle mit Senat und Aufsichtsrat der EBS über sein "künftiges Engagement" an der Universität sprechen. Wolff ist derzeit in Israel im Urlaub.

Die Trennung von Wolff, der erst im Oktober 2013 an die Spitze der EBS gekommen war, hatte der Aufsichtsrat vergangene Woche beschlossen. An diesem Freitag wollen die Führungsgremien der Hochschule zu einer Sitzung zusammenkommen, wie es hieß.

Die Hochschule hatte vor vier Jahren ihren damaligen Präsidenten Christopher Jahns gefeuert, der mit mehr als 20 Millionen Euro Zuschuss vom Land eine Jura-Fakultät aufgebaut hatte. Jahns wurde wegen Untreue angeklagt. Doch der Prozess platzte im Oktober vergangenen Jahres, weil der gesundheitlich angeschlagene Jahns als verhandlungsunfähig gilt. Wolff sollte die EBS wieder in ruhigere Fahrwasser führen.

dpa

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