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Wettbewerb im Bustauziehen: Auf Kraft und Technik kommt es an

Freizeit Wettbewerb im Bustauziehen: Auf Kraft und Technik kommt es an

Es kommt auf viel Kraft, aber auch auf die richtige Technik an: Mehrere Mannschaften messen sich am Samstagabend (19.00 Uhr) in Hanau bei einem skurrilen Freizeitsport-Wettbewerb im Bustauziehen.

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Das Hanauer Bustauziehen findet zum siebten Mal statt.

Quelle: Frank Räcker/Archiv

Hanau. Dabei ziehen acht Mitglieder pro Team einen zwölf Meter langen und zwölf Tonnen schweren Bus über den Marktplatz vor dem Rathaus. Es gewinnt das Team, das den Nahverkehrsbus in diesmal sogar drei statt zwei zeitlich addierten Durchgängen am schnellsten 50 Meter zieht. Mittlerweile ist es die siebte Veranstaltung - "und die einzige in dieser Form in Hessen", sagte Organisator Michael Rüfer.

"Erst war es eine reine Jux-Veranstaltung. Mittlerweile sind die Teilnehmer aber mit großem sportlichen Ehrgeiz dabei. Auch das Publikum geht mit Begeisterung mit", sagte Rüfer, der bis zu 1000 Zuschauer erwartet. Im vergangenen Jahr seien es 700 gewesen.

Titelverteidiger ist das Club-Team von "Hanauer Ruderpower". Es nahm 2013 zum ersten Mal teil, gewann auf Anhieb und zählt auch in diesem Jahr zum Favoritenkreis. Zuletzt dabei waren zum Beispiel Football-Teams, Kraftsportgruppen oder auch die Mannschaft eines Baumarkts. Die drei ersten Teams bekommen Pokale und Urkunden. Gemeldet sind diesmal acht Mannschaften, wie Rüfer sagte. Das ist nicht viel, wenn man bedenkt, dass der Teilnehmerrekord 2010 bei der dritten Auflage bei 20 Mannschaften liegt.

Die "Hanauer Ruderpower" setzte sich im Vorjahr gegen zwei Football-Teams durch, brauchte insgesamt 70,8 Sekunden und hatte am Ende mit wenigen Zehntelsekunden die Nase vor. "Das Entscheidende ist der Start", erklärt Rüfer. "Mit kräftigem Anzug muss man den Bus schnellstmöglich zum Rollen bringen." Dabei sei es wichtig, das Seil flach zu halten, möglichst wenig Winkel in der Zugbahn zu haben, um eine optimale Kraftübertragung zu leisten. Die meiste Kraft benötige man in den Beinen. "Beim Start sind auch verschiedene Techniken zu beobachten." Manche ziehen den Bus von Beginn an hinter sich her, wieder andere fangen dem Bus zugeneigt an und drehen sich dann um.

dpa

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