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Weniger Aids-Tote und Klinikaufenthalte für HIV-Patienten

Wissenschaft Weniger Aids-Tote und Klinikaufenthalte für HIV-Patienten

In Hessen sterben immer weniger Menschen an Aids. 44 Bürger (31 Männer und 13 Frauen) erlagen im vergangenen Jahr den Folgen ihrer HIV-Erkrankung. Das waren vier weniger als 2013, wie das Statistische Landesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte.

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In Hessen sterben immer weniger Menschen an Aids.

Quelle: Jens Kalaene/Symbolbild

Wiesbaden. "Seit dem Jahr 2000 ist für die Todesfälle ein deutlich rückläufiger Trend zu beobachten", stellen die Statistiker fest.

Die Lebenserwartung sei durch die Mitte der 1990er Jahre eingeführte Kombinationstherapie deutlich gestiegen. Gut 36 Prozent aller im Jahr 2014 an Aids Gestorbenen wurden zwischen 50 und 60 Jahre alt, weitere 16 Prozent 60 Jahre und älter. 1989 hatte nur knapp ein Fünftel der Erkrankten den 50. Geburtstag erlebt.

Die Zahl der HIV-Patienten, die stationär im Krankenhaus behandelt werden musste, ist ebenfalls zurückgegangen. 159 Menschen mit dieser Diagnose wurden im vergangenen Jahr in eine Klinik aufgenommen. Das waren knapp ein Drittel oder 71 Menschen weniger als im Vorjahr. Zugleich war das nach 2012 (149 Patienten) die niedrigste Zahl seit dem Jahr 2000 (698 Patienten). Die meisten (106 der 159) dieser Menschen waren Männer. Der jüngste war 21 Jahre alt, der älteste 76.

dpa

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