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Weniger Abfall, mehr Mülltrennung in hessischen Haushalten

Umwelt Weniger Abfall, mehr Mülltrennung in hessischen Haushalten

Die Hessen werfen immer weniger weg: Im Jahr 2015 produzierten die Haushalte insgesamt 2,8 Millionen Tonnen Abfall. Das waren 2,5 Prozent weniger als im Jahr zuvor und die geringste Menge seit 11 Jahren, wie das Hessische Statistische Landesamt am Montag mitteilte.

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Eine Gelbe Tonne steht zwischen einer Grauen Tonne und einer Blauen.

Quelle: Caroline Seidel/Archiv

Wiesbaden. Jeder einzelne Einwohner entsorgte im Jahr 2015 durchschnittlich 459 Kilogramm Haushaltsabfall, das waren 18 Kilogramm weniger als 2014.

Die Haushalte produzierten jedoch nicht nur insgesamt weniger Müll, die Menschen entsorgten auch immer weniger Abfall über die Restmülltonne, sagte eine Sprecherin. Gleichzeitig stiegen etwa die Menge des Biomülls und der Wertstoffe wie Glas und Papier. Diese Ergebnisse bestätigten die Tendenz der vergangenen Jahre, dass die Hessen ihre Abfälle immer stärker trennten.

2015 warf statistisch gesehen jeder Einwohner 153 Kilogramm Hausmüll in die Restmülltonne und stellte bei der Sperrmüllsammlung 27 Kilogramm bereit. In der Biotonne und über die Grünschnittsammlungen wurden 130 Kilogramm Bioabfälle gesammelt. Insgesamt 149 Kilogramm Wertstoffe je Einwohner wurden etwa in Glascontainern und Papier- und Wertstofftonnen sowie auf Wertstoffhöfen erfasst.

dpa

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