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Weiteres Urpferd als Sonderausstellung in Grube Messel

Wissenschaft Weiteres Urpferd als Sonderausstellung in Grube Messel

Das Besucherzentrum der Unesco-Welterbestätte Grube Messel bei Darmstadt ist um ein wertvolles Exponat reicher. Bis Anfang nächsten Jahres wird als Sonderausstellung ein weiteres weltbekanntes Urpferd gezeigt, wie die Frankfurter Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung am Dienstag mitteilte.

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Die Aufnahme zeigt ein Urpferdchen, gefunden in der Grube in Messel. Foto: Adgw/Archiv

Frankfurt/Messel. Dokumentiert wird in Messel die Entwicklungsgeschichte der Erde vor etwa 48 Millionen Jahren. In den vergangenen 100 Jahren wurden mehr als 60 fast vollständige Urpferd-Exemplare geborgen.

Präsentiert wird das neue Skelett mit seinem teilweise komplett freipräparierten Schädel. Es war 2013 vom Forschungsinstitut Senckenberg in der Grube Messel geborgen worden. Die Urpferde zählen zu den spektakulärsten Funden und gelten als Vorfahren unserer heutigen Pferde. Sie ähneln mit ihrer Schulterhöhe von rund 30 Zentimeter aber eher einem Foxterrier.

Die Grube ist eine der reichsten Säugetier-Fossilien-Lagerstätten der Welt. Entdeckt wurden auch faustgroße Ameisen sowie Krokodile. Messel wurde 1995 als erstes Weltnaturerbe in Deutschland in die Unesco-Liste aufgenommen.

Entstanden sein soll die Grube bei einem Vulkanausbruch. Der Krater füllte sich mit Wasser und wurde für viele Tiere zur tödlichen Falle. Die Kadaver sanken in die sauerstofffreie Tiefe, wo sie nicht verwesten, sondern versteinerten. Betrieben wird die Grube von der Senckenberg Gesellschaft.

dpa

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