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Weitere Haftstrafe für Todesfahrer wegen Einbruchsserie

Prozesse Weitere Haftstrafe für Todesfahrer wegen Einbruchsserie

Wegen einer Serie von Einbrüchen in Garagen und Geschäftsräumen ist ein Mann vom Landgericht Frankfurt zu zwei Haftstrafen von insgesamt zweieinhalb Jahren ohne Bewährung verurteilt worden.

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Das Landgericht und Amtsgericht in Frankfurt am Main.

Quelle: Fredrik von Erichsen/Archiv

Frankfurt/Main. Der heute 23 Jahre alte Angeklagte war bereits im Dezember von derselben Jugendstrafkammer zu drei Jahren Haft verurteilt worden, weil er am Frankfurter Mainufer mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit einen anderen Autofahrer getötet hatte.

Gemeinsam mit drei Komplizen war der Angeklagte laut dem am Montag bekannt gewordenen Urteil unter anderem in ein Konferenzzentrum und in ein Hallenbad eingedrungen. Die erhoffte Beute fiel jedoch bescheiden aus: Ein mitgenommener schwerer Stahltresor erwies sich als leer. Im Schwimmbad war der Münzautomat noch wegen eines vorangegangenen Einbruchs nicht benutzbar.

Die Richter versagten dem Angeklagten die Möglichkeit der Bewährung. Er habe die beiden Einbrüche in Garagen, bei denen Fahrräder erbeutet wurden, noch im selben Monat verübt, in dem er wegen des schweren Verkehrsunfalles verurteilt worden sei, sagte der Richter. Während das Urteil wegen der Einbrüche direkt nach Verkündung rechtskräftig wurde, beschäftigt sich der Bundesgerichtshof derzeit noch mit den Revisionen von Staatsanwaltschaft und Verteidigung gegen die Verurteilung wegen des Unfalls.

dpa

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