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Weiter keine Hinweise auf Vogelgrippe in Hessen

Agrar Weiter keine Hinweise auf Vogelgrippe in Hessen

Trotz eines neuen Vogelgrippe-Falls im Nachbarland Niedersachsen zeigen sich die Behörden in Hessen gelassen. Bisher gebe es keine Hinweise auf einen möglichen Ausbruch, sagte ein Sprecher des Umweltministeriums am Montag in Wiesbaden.

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Der Mensch scheint kein Wirt für H5N8 zu sein.

Quelle: Stefan Sauer/Archiv

Wiesbaden. Deshalb habe man anders als in anderen Bundesländern auch keine Stallpflicht für Geflügel angeordnet. Für den Notfall sei man aber gewappnet.

In Niedersachsen war ein zweiter Vogelgrippe-Fall auf einem Geflügelhof bekanntgeworden. In Sachsen-Anhalt wurde der Erreger H5N8 bei einer toten Ente nachgewiesen. Wildvögel gelten als mögliche Überträger.

Hessen hat ein sogenanntes Bio-Monitoring eingeführt. Jäger sollen nach dem Abschuss von Wildvögeln Proben den Behörden zur Untersuchung vorlegen. Außerdem sind Ornithologen angehalten, tot aufgefundene Vögel an die Behörden weiterzugeben.

Bundesweit müssen Enten und Gänse von diesem Sonntag (28.12.) an auf Vogelgrippe getestet werden, bevor sie in den Schlachthof gebracht werden. Die Eilverordnung von Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) gilt bis 31. März 2015. Von einem Transport müssen mindestens 60 Tiere untersucht werden. Ein befallenes Tier darf nicht geschlachtet werden. Die Proben dürfen nicht länger als sieben Tage davor entnommen worden sein. Enten und Gänse zeigen im Gegensatz zu Puten und Hühnern häufig kaum Krankheitszeichen, wenn sie mit dem Vogelgrippevirus H5N8 befallen sind.

In Hessen müssen nach Angaben des Umweltministeriums rund 28 000 Gänse bei 1500 Haltern und 21 000 Enten bei rund 2000 Haltern getestet werden.

dpa

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