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Weiter juristisches Tauziehen um Frankfurter Rennbahn

Prozesse Weiter juristisches Tauziehen um Frankfurter Rennbahn

Frankfurt/Main (doa/lhe) - Der Frankfurter Renn-Klub wehrt sich weiter gegen die drohende Räumung des Rennbahngeländes. Am Montag verhandelte das Landgericht Frankfurt die Klage des Klubs gegen eine städtische Gesellschaft um die künftige Nutzung der Rennbahn.

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Ein Blick auf das Gebäude vom Landgericht und Amtsgericht in Frankfurt am Main.

Quelle: Fredrik von Erichsen/Archiv

Zuvor hatte die Kommune den Mietvertrag mit der Gesellschaft beendet, weil sie das Gelände vertraglich dem Deutschen Fußball Bund überlassen hat. Die Vertreter des Renn-Klubs vertraten vor Gericht die Ansicht, die Kündigung sei unwirksam, weil der sogenannte Besorgungsvertrag bis zum Jahr 2024 geschlossen sei. Die Vertreter der städtischen Gesellschaft wiesen auf eine vertragliche Option hin, den Vertrag jeweils mit halbjährlicher Kündigungsfrist beenden zu können. Im Übrigen seien die zahlreichen Klagen des Klubs eine "Verzögerungstaktik", sagte der Rechtsanwalt.

Während dieser Rechtsstreit um den Geschäftsbesorgungsvertrag voraussichtlich am 5. September durch ein Urteil entschieden werden soll, tagt das Landgericht bereits am morgigen (Dienstag) erneut in Sachen Rennbahn (10 Uhr). Die Stadt Frankfurt will vor einer anderen Zivilkammer die Räumung des Rennbahngeländes durchsetzen. Parallel hierzu beschäftigt sich nach Angaben der Klub-Vertreter auch der hessischen Verwaltungsgerichtshof mit rechtlichen Auseinandersetzungen rund um die Rennbahn. Hier geht es jedoch vorläufig noch um reine Zuständigkeiten.

dpa

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