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Wärmerekord: 2014 auch in Hessen viel zu warm

Wetter Wärmerekord: 2014 auch in Hessen viel zu warm

Klimawandel in Hessen: 2014 lag die landesweite Durchschnittstemperatur bei 10,3 Grad. Damit sei der Mittelwert der vieljährigen Vergleichsperiode 1961 bis 1990 um 2,1 Grad übertroffen worden, berichtete der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach am Dienstag in seiner Jahresbilanz.

Offenbach. Deutschlandweit geht 2014 mit ebenfalls 10,3 Grad als wärmstes Jahr seit Beginn flächendeckender Messungen 1881 in die Geschichte ein.

Hessen erlebte zahlreiche Extremereignisse: Trockenheit im Frühjahr, Regenfluten im Sommer. Im August verwüstete ein Tornado in wenigen Sekunden den Kurpark von Bad Schwalbach im Taunus.

Der Sommer brachte viele heftige Unwetter - immer wieder setzten Regengüsse ganze Ortschaften unter Wasser. Eine zwei Meter hohe Welle aus Wasser und Schlamm wälzte sich am 13. Juli durch den Wetterau-Ort Wallernhausen, riss Autos mit und setzte Straßen und Keller unter Wasser. Drei Tage zuvor war der Bad Hersfelder Ortsteil Kathus durch Wassermassen von der Außenwelt abgeschnitten. In Wiesbaden lief der Keller des Kurhauses nach Wolkenbrüchen voll Wasser.

Dennoch fiel unter dem Strich weniger Regen als sonst üblich. Seit Jahresbeginn registrierte der DWD landesweit im Schnitt 754 Liter Regen pro Quadratmeter. Das sind knapp 40 Liter weniger als sonst üblich.

dpa

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