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Vorläufige Insolvenzverwalterin kritisiert Odenwaldschule

Schulen Vorläufige Insolvenzverwalterin kritisiert Odenwaldschule

Kurz vor dem Insolvenzverfahren für die Odenwaldschule gibt es wieder Streit. Nachdem zwei Führungskräfte von den Plänen für einen Neuanfang der Schule abrückten, hagelt es Kritik von der vorläufigen Insolvenzverwalterin Sylvia Rhein.

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Das Elite-Internat «Odenwaldschule» ist insolvent.

Quelle: Uwe Anspach/Archiv

Heppenheim. Sie sei "erschüttert über die Dreistigkeit" des Geschäftsführers Marcus Halfen-Kieper, hieß es in einer Mitteilung am Montag. Er habe die Insolvenz der Schule mitverschuldet und entziehe sich nun der Verantwortung. Die Internatsleiterin Sonya Mayoufi untergrabe das in sie gesetzte Vertrauen. Halfen-Kieper teilte seinerseits mit, die Behauptungen seien "falsch und ungehörig".

Der Geschäftsführer und die Internatsleiterin waren erst Anfang Februar vorgestellt worden. Beide kündigten in der vergangenen Woche an, für eine "neue" Odenwaldschule nicht zur Verfügung zu stehen. Die vorläufige Insolvenzverwalterin will an diesem Freitag (31. Juli) einen abschließenden Prüfbericht vorstellen und am Tag darauf (1. August) das Insolvenzverfahren eröffnen. Nach einem Missbrauchsskandal war die Zahl der Schüler stark zurückgegangen. Schließlich wurde Insolvenzantrag gestellt.

dpa

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