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Vogelkadaver im Briefkasten kommt Mann teuer zu stehen

Prozesse Vogelkadaver im Briefkasten kommt Mann teuer zu stehen

Weil er einen Vogelkadaver in den Fristenbriefkasten des Frankfurter Amtsgerichts geworfen hatte, muss ein 35-Jähriger eine vierstellige Geldstrafe zahlen. Das Amtsgericht verhängte 3000 Euro Geldstrafe (150 Tagessätze).

Frankfurt/Main. Die Staatsanwaltschaft bestätigte am Freitag einen entsprechenden Strafbefehl wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung (Az. 251545/14).

Ein Justizangestellter erlitt demzufolge beim Anblick und der Berührung der bereits von Maden befallenen toten Elster ein längere Zeit bestehendes Ekelgefühl. Dies erfüllt laut Urteil den Tatbestand der Körperverletzung. Die Sachbeschädigung ergebe sich aus der Beschmutzung der eingegangenen Post durch den Kadaver, erläuterte Oberstaatsanwältin Nadja Niesen. Beim Einwerfen des Kadavers war der Mann von einer Videokamera gefilmt worden. Die Strafe nahm er widerspruchlos hin, "der Strafbefehl ist rechtskräftig", erklärte Niesen. Das Motiv des Mannes ist nicht bekannt.

dpa

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