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Vier Jahre und drei Monate Haft für Drogenkurier in Stützstrümpfen

Prozesse Vier Jahre und drei Monate Haft für Drogenkurier in Stützstrümpfen

In seinen Stützstrümpfen hatte ein 37-Jähriger rund 2,5 Kilogramm Kokainzubereitung versteckt - die Rauschgiftkontrolleure am Frankfurter Flughafen fassten ihn bei einer Zwischenlandung dennoch.

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Der Angeklagte wurde vom Frankfurter Zoll aufgegriffen.

Quelle: Arne Dedert/Archiv

Frankfurt/Main. Am Mittwoch wurde der Südamerikaner vom Landgericht Frankfurt zu vier Jahren und drei Monaten Haft verurteilt.

Der Angeklagte kam im vergangenen September aus Venezuela am Flughafen an und wollte in den Libanon weiterreisen, ging allerdings den Drogenfahndern ins Netz. Vor Gericht nannte er finanzielle Gründe für den Schmuggel. In Venezuela habe er als Zweirad-Mechaniker umgerechnet nur 70 US-Dollar im Monat verdient. Da seien ihm die 3000 Euro, die ihm als Kurierlohn versprochen worden seien, gerade recht gekommen, um die Arztkosten für seine kranke Frau bezahlen zu können. Laut Urteil sind zweieinhalb Kilogramm Kokain "für einen Körperschmuggler eine beachtliche Menge". Deshalb müsse trotz des Geständnisses und der Entschuldigung eine fühlbare Haftstrafe verhängt werden.

dpa

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