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Vier Jahre Haft nach misslungenem Überfall auf Juwelier

Prozesse Vier Jahre Haft nach misslungenem Überfall auf Juwelier

Für die Teilnahme an einem letztlich erfolglosen Überfall auf einen Frankfurter Juwelier ist ein 22 Jahre alter Mann am Dienstag vom Landgericht Frankfurt zu vier Jahren Haft verurteilt worden.

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Ein Blick auf das Gebäude vom Landgericht und Amtsgericht.

Quelle: Fredrik von Erichsen/Archiv

Frankfurt/Main. Der Angeklagte gehörte einer dreiköpfigen Räubergruppe an, die den Überfall am Silvestertag 2015 gemeinsam geplant hatte. Während sich ein Mittäter damals in das Geschäft begab, stellte der Angeklagte das Fluchtfahrzeug in der Nähe ab und blieb mit dem Haupttäter über Telefon verbunden.

Doch der Geschäftsmann erwies sich als überraschend widerstandsfähig - obwohl der Räuber reichlich Pfefferspray versprühte. Schmuckstücke im Wert von rund 12 000 Euro, die sich der Täter hatte zeigen lassen, rückte der Juwelier nicht heraus, er komplimentierte den körperlich unterlegenen Räuber sogar nach draußen. Der flüchtete ohne Beute und wurde wie die beiden anderen Mittäter kurze Zeit später festgenommen. Die Komplizen des nun Angeklagten waren bereits im Juli zu vier beziehungsweise viereinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Der Prozess gegen den 22-Jährigen musste vertagt werden, weil er unmittelbar vor dem ersten Prozess einen Autounfall gehabt hatte.

dpa

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