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Viele Unfälle durch Glatteis: Chaos bleibt aber aus

Unfälle Viele Unfälle durch Glatteis: Chaos bleibt aber aus

Gefrierender Regen hat Hessen mit einem Panzer aus Eis überzogen. Die Polizei zählt Hunderte von Unfällen - doch ein Ende der Kälte ist schon in Sicht.

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Ein Rettungswagen fährt zu einem Einsatz.

Quelle: Carsten Rehder/Archiv

Wiesbaden. Blitzeis hat auf den Straßen in Hessen in der Nacht zum Samstag zu zahlreichen Verkehrsunfällen geführt. "Das große Chaos ist aber ausgeblieben", sagte ein Sprecher des Lagezentrums der Polizei in Wiesbaden. Insgesamt zählten die Polizeipräsidien landesweit rund 225 Unfälle, fast immer blieb es jedoch bei Blechschäden. Lediglich in der Nähe von Offenbach wurden zwei Autofahrer im Alter von 37 und 62 Jahren schwer verletzt, als sie auf einer bereits gestreuten Bundesstraße mit ihren Autos zusammenstießen. Für die kommenden Tage kündigte der Deutsche Wetterdienst (DWD) Entwarnung an.

In der Landeshauptstadt Wiesbaden waren die Bürgersteige von einer geschlossenen Eisdecke überzogen - das sorgte unter anderem bei Theaterbesucherinnen für Probleme, die auf hohen Schuhen aus der Vorstellung kamen. In Frankfurt bildete sich auf Geländern, Fahrzeugen und Pflanzen ein dicker Eispanzer. Die wenigsten Unfälle ereigneten sich im Norden und Osten Hessens: Die Polizei in Fulda meldete gerade einmal vier, die in Kassel zwölf. In Wiesbaden hingegen krachte es 78 Mal, in Gießen 50 Mal.

Am Frankfurter Flughafen kam es nur zu vereinzelten Verspätungen. "Alle Bahnen sind in Betrieb", sagte eine Sprecherin des Flughafenbetreibers Fraport. Auch die Bahn meldete nur wenige witterungsbedingte Verspätungen. "Im Großen und Ganzen läuft alles reibungslos", sagte eine Unternehmenssprecherin.

Mit Blick auf die kommenden Tage sagte ein DWD-Meteorologe: "Es ist vorerst überstanden". Zwar werde es auch am Sonntag weiter zu Sprühregen und Regen kommen, dieser friere aber nicht mehr sofort fest. Denn die Temperaturen steigen auf Werte zwischen drei und sechs Grad. Noch wärmer wird es am Montag: Dann werden bereits sechs bis acht Grad erreicht.

dpa

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