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Viele Grundschüler können nicht schwimmen

Freizeit Viele Grundschüler können nicht schwimmen

Rund ein Drittel der Grundschüler in Hessen kann nach Einschätzung von Experten nicht oder nur unsicher schwimmen. "Es gibt immer weniger Schwimmbäder", sagte der Vorsitzende der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) Hessen, Thorsten Reus.

Darmstadt. Schulklassen müssten für Schwimmunterricht weiter fahren. "Von einer Doppelstunde habe ich dann vielleicht nur noch eine halbe Stunde fürs Wasser." Im Vergleich zu den 1970er und 80er Jahren habe "die Schwimmfähigkeit in Deutschland abgenommen", stellte der Sprecher der DLRG-Zentrale in Hannover, Martin Holzhause, fest.

Zuletzt hatte der tragische Tod von drei ertrunkenen Geschwistern in einem Löschteich im nordhessischen Neukirchen die Frage aufgeworfen, ob richtiges Schwimmen hätte Leben retten können. Zwei von ihnen, fünf und acht Jahre alt, konnten nicht schwimmen.

Das hessische Kultusministerium will an dem Ziel festhalten, dass am Ende der Grundschulzeit alle Schüler schwimmen können, wie Sprecher Stefan Löwer sagte. Grundsätzlich sei es allen Sportlehrern möglich, auch Schwimmunterricht zu geben.

dpa

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