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Viel vorweihnachtlicher Verkehr erwartet

Verkehr Viel vorweihnachtlicher Verkehr erwartet

Ob auf den Straßen, den Schienen oder in der Luft: Vor Weihnachten wird noch einmal richtig viel los sein. Nach dem Höhepunkt am Freitag soll sich die Verkehrslage aber wieder rasch beruhigen.

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Stau auf einer Autobahn.

Quelle: Frank Rumpenhorst/Archiv

Frankfurt/Main. Auf Hessens Straßen wird in diesem Jahr vor Weihnachten besonders viel los sein. Nach Angaben des Automobilclubs ADAC werden an diesem Freitag (23.12.) lange Staus auf den Autobahnen erwartet. In Hessen seien die A3, die A4 und A5 sowie die A7 stark belastet. Die Reisewelle habe schon Mitte der Woche begonnen und habe schließlich am Freitagnachmittag ihren Höhepunkt. Am Samstag werde es bereits wieder ruhiger, mit längeren Staus rechnet der ADAC dann nicht mehr. Auch der Flughafen Frankfurt und die Bahn gehen am Freitag von einem hohen Passagieraufkommen aus.

Das Straßen- und Verkehrsmanagement Hessen Mobil erwartet hingegen keinen größeren Einschränkungen auf hessischen Autobahnen. Auf der A45 zwischen dem Gambacher Kreuz und Dillenburg könne es wegen mehrerer Baustellen allerdings zu Behinderungen kommen, wenn viele Autos unterwegs seien, teilte Sprecherin Sandra Blass mit.

Der Fernverkehr der Deutschen Bahn ist laut Sprecher Thomas Bischoff ebenfalls stark ausgelastet. Für den Freitag - ohnehin ein verkehrsreicher Tag für die Bahn - sei die Nachfrage groß. Wer einen Sitzplatz brauche, solle schnell reservieren. Mit ähnlichen Engpässen wird für den zweiten Weihnachtsfeiertag und den 2. Januar gerechnet. An den Spitzentagen setze die Bahn zusätzliche Mitarbeiter und alle verfügbaren Fahrzeuge ein, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.

Bischoff rät dazu, auch nach Verbindungen mit Regionalzügen zu schauen: "Im hessischen Regionalverkehr erwarten wir keine hohe Belastung". Für kürzere Fahrten zum Familienbesuch gebe es gute Alternativen zum ICE, die nicht viel länger dauerten. "Lieber drei Stunden sitzen als zwei Stunden stehen", sagte Bischoff.

Auch der größte deutsche Flughafen in Frankfurt rechnet vor Weihnachten mit zahlreichen Passagieren. Am Freitag (23.12.) werden rund 167 000 Passagiere bei mehr als 1200 Starts und Landungen erwartet. An den Weihnachtsfeiertagen selbst dürfte es vergleichsweise ruhig werden, am ersten Weihnachtsfeiertag am Sonntag (25.12.) sollen es etwa 70 000 Passagiere bei gut 600 Starts und Landungen werden.

Nach dem Anschlag in Berlin und der öffentlichen Fahndung nach dem Verdächtigen Anis Amri gilt auch am Flughafen erhöhte Wachsamkeit. "Unsere Sicherheitskräfte sind weiterhin sensibilisiert", sagte ein Fraport-Sprecher. Bundespolizei-Sprecher Christian Altenhofen sagte, am Airport zeige die Polizei nach wie vor verstärkte Präsenz.

dpa

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