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Videospiele sind im Museum angekommen

Ausstellungen Videospiele sind im Museum angekommen

Anfangs belächelt, dann reif fürs Museum: Was einst für Spielfilme galt, trifft heute für Videospiele zu. Das Deutsche Filmmuseum und das Deutsche Filminstitut in Frankfurt nehmen Computerspiele inzwischen so ernst wie Kino.

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Die Ausstellung wird vom 01. Juli 2015 bis 31. Januar 2016 zu sehen sein.

Quelle: Christoph Schmidt

Frankfurt/Main. In der Sonderausstellung "Film und Games. Ein Wechselspiel" loten sie aus, was beide Medien verbindet, was sie trennt und wie sie sich gegenseitig beeinflussen.

"Es ist hohe Zeit, sich diesem Phänomen zu widmen", sagte Museums-Chefin Claudia Dillmann bei der Vorbesichtigung der Schau am Montag. "Spiele sind längst zu einem Kulturgut geworden." Die Ausstellung stellt Ausschnitte aus 72 Spielen und 44 Filmen auf 20 Leinwänden gegenüber: die Spiele größer als auf dem PC, die Filme kleiner als im Kino. An sieben Stationen dürfen die Zuschauer selbst daddeln.

"Spiele haben längst mit dem Kino gleichgezogen", findet Kurator Andreas Rauscher, Filmwissenschaftler an der Universität Mainz. Spiele würden nicht nur von Filmen inspiriert, sondern diese auch beeinflussen - und fortführen: So habe der Spieler die Möglichkeit, "dorthin zu gehen, wo im Film das Geschehen ausgeblendet würde".

Die Ausstellung ist Dillmann zufolge die erste vergleichende Betrachtung beider Medien in einem Museum. Sie ist von diesem Mittwoch an bis zum 31. Januar 2016 zu sehen.

dpa

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