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Verwaltungswirt veruntreute 70 000 Euro: Bewährungsstrafe

Prozesse Verwaltungswirt veruntreute 70 000 Euro: Bewährungsstrafe

Ein 51 Jahre alter Mann Verwaltungswirt hat Geld seines Arbeitgebers veruntreut und wurde nun vom Amtsgericht Frankfurt zu einem Jahr und zehn Monaten auf Bewährung verurteilt.

Frankfurt/Main. Der Angeklagte hatte sich bei einem Hauskauf offenbar finanziell übernommen. In einem Versicherungsunternehmen war er für Einkäufe und deren Bezahlung zuständig. In 42 Fällen stellte er Scheinrechnungen aus und überwies sich und Familienangehörigen insgesamt mehr als 70 000 Euro. Nach einer internen Revision kamen die Unregelmäßigkeiten ans Tageslicht, der Mann verlor seinen Arbeitsplatz.

Vor Gericht legte er ein umfassendes Geständnis ab. Strafmildernd bewertete das Gericht bei seinem Urteil am Dienstag zudem den Umstand, dass er gut die Hälfte des Geldes an die Firma zurückgezahlt hat. Die Richter knüpften daran die Bewährungsauflage, auch weiterhin den Schaden "nach Kräften" wieder gutzumachen.

dpa

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