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Verwaltungsgericht prüft Genehmigung für K+S-Tiefenbohrung

Bergbau Verwaltungsgericht prüft Genehmigung für K+S-Tiefenbohrung

Die Verwaltungsrichter im thüringischen Meiningen verhandeln heute über die Klage der Gemeinde Gerstungen gegen eine Tiefenbohrung des Kasseler Kali-Konzerns K+S.

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Klage gegen K+S am Verwaltungsgericht Meiningen.

Quelle: Uwe Zucchi/Archiv

Meiningen. Der Ort im Wartburgkreis fürchtet um seine Trinkwasserversorgung, weil auf hessischer Seite des Kali-Reviers Werra Salzlauge in den Boden gepresst werde.

Die Gemeinde klagt laut Gericht gegen das Thüringer Landesbergamt, das die Genehmigung für eine Bohrung in bis zu 365 Metern Tiefe erlaubt hat. Damit sollen die Auswirkungen der in Hessen erlaubten Versenkung von Kali-Produktionsabwässern auf das Grundwasser in der Gerstunger Mulde überprüft werden. Nach Auffassung der Gemeinde ermöglichen die geplanten Messungen keine realistische Einschätzung der Grundwassergefährdung.

dpa

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