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Verteidigung legt Revision gegen Urteil um totgeschütteltes Baby ein

Prozesse Verteidigung legt Revision gegen Urteil um totgeschütteltes Baby ein

Die Verteidigung des 29 Jahre alten Vaters, der in Limburg wegen Totschlags an seinem Baby zu siebeneinhalb Jahren Haft verurteilt wurde, legt Revision gegen den Richterspruch ein.

Limburg. "Das Fax an das Landgericht Limburg ist heute rausgegangen", sagte der Anwalt Andreas Hohnel am Mittwoch und bestätigte einen Bericht des Radiosenders FFH. Der 29-Jährige soll seinen zehn Monate alten Sohn zu Tode geschüttelt haben. Der kleine Junge war an seinen schweren Verletzungen an Hirn und Schädel gestorben.

Ein Sprecher des Landgerichts konnte den Eingang des Revisionsantrags am Mittwoch noch nicht bestätigen. Nach dem Urteil ist eine Woche Zeit dafür, der Richterspruch war am vergangenen Montag. Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe muss sich nach Angaben des Anwalts nun mit dem Fall befassen.

Der Vater hatte in dem Verfahren von einem Unfall gesprochen: Sein Kind sei vom Sofa gefallen. Er habe versucht, das leblose Baby durch leichtes Schütteln wiederzubeleben. Das Gericht ging dagegen davon aus, dass der 29-Jährige seinen Sohn gewaltsam gefügig machen wollte, weil er nicht aus der Flasche trinken oder nicht schlafen wollte.

dpa

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